JUH Rettungshundeführer Thomas Wiese mit Viszla Kira am StartAm ersten Sonntag in diesem Jahr trafen sich wieder Mantrailer der GBMA und ein Mantrailing Team der JUH Stendal zu einem gemeinsamen Training. Dieses mal wurde Rathenow als Örtlichkeit ausgewählt, damit die Teams und Hunde in immer neuen Gebieten arbeiten können. GBMA Ausbilderanwärter Bernd Olschewski mit Bloodhound Trine auf dem TrailUnter der Anleitung von Susanne Conrad, Ausbilderin der GBMA und JUH Stendal, und dem Ausbilderanwärter Bernd Olschewski wurden die Trails für die Teams geplant. Trotz einer kleinen Trainingsrunde wurden die Trails für jedes Teams individuell geplant. Bei eisigen Temperaturen wurden am Morgen die Trails dann ausgelegt, welche durch die angrenzenden Wohngebiete führten und ein Trail ging in Richtung Bahnhof. Schwerpunkte in den Trails waren unter anderem die Sicherung eines Geruchsartikels an einem KfZ und Ablenkungen auf und um die Trails. Ablenkungen gab es durch das Wohngebiet ausreichend, ob andere Hunde, Spaziergänger oder Kinder. Die Hunde arbeiteten durch die Gebiete überwiegend konzentriert und konnten die Trails eigenständig lösen. Zum Abschluss gab es direkt nach jedem Finden ein Jagdspiel für die Hunde um die Leistung zu belohnen und die Motivation der Hunde zu puschen.

Bloodhound Hooch auf dem MotivationstrailNach einer kurzen Pause mit Gesprächen und Auswertungen gab es im Anschluss daran für die Hunde noch einen Motivationstrail, welcher von den Hunden begeistert angenommen wurde. So wurde ein entsorgter Tannenbaum zum idealen Versteck für den Trailleger, und der Bloodhound zeigte wieder einmal, dass er in solchen Situationen scheinbar blind ist und den Trailleger durch die Nase finden muss. Der Spaß für alle Stand heute im Vordergrund bei dieser Übung und so war es wieder ein tolles gemeinsames Training.

Der gemeinsame Trainingstermin für den Februar (je nach Wetterlage) wird noch gemeinsam abgestimmt werden. Wir hoffen, dass dann wieder alle Mitglieder und unsere Rettungshundeführer von der JUH dabei sein werden.

Jürgen Conrad und Caroline Rehmer, Referenten des Info-Tags

Am 09. Dezember lud die Rettungshundestaffel Stendal des Johanniter Regionalverbands Altmark in Kooperation mit der GBMA zu einem Informationstag ein. Geladen waren verschiedene Rettungshundestaffeln organisationsübergreifend, Vertreter von Rettungsleitstellen und der Polizeibehörden. Insgesamt 20 Rettungshundeführer, Verantwortliche der Polizei und der Rettungsleitstellen folgten der Einladung der Staffelleiterin Caroline Rehmer nach Stendal.

Es sollte ein Informationstag zum Thema Einsatzmöglichkeiten von Rettungshunden in der Vermisstensuche werden, neben der Flächensuche sollte das Mantrailing vorgestellt werden. Referenten waren die Staffelleiterin der Johanniter RHS Stendal Caroline Rehmer und unser Präsident Jürgen Conrad. Auf Anfragen von anderen Staffeln, stellte Caroline Rehmer auch die Kooperation zwischen dem Johanniter Regionalverband Altmark und der German Bloodhound Mantrailing Association vor. Hier sollte die Sicht der Rettungshundestaffel aufgezeigt werden, warum sie diese Kooperation schloss und welche Möglichkeiten sich daraus ergeben. 

Es wurde über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Flächenhunden und Mantrailern referiert und noch einmal die Ausbildungs- und Arbeitsweise des GBMA vorgestellt. Nach den Präsentationen gab es die Möglichkeit der Gesprächsrunden, die rege wahrgenommen wurden und wo man sich über verschiedene Möglichkeiten und Formen einer Kooperation austauschte. Neben der Zusammenarbeit mit dem GBMA stand auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Staffeln, die aus Brandenburg und Sachsen Anhalt kamen, zur Debatte.

Danach gab es einen kurzen Präsentationstrail seitens der GBMA, wo Jürgen Conrad als Moderator fungierte, und Susanne Conrad mit Hooch die Arbeit eines Mantrailers in Stendal präsentierte. In einer kurzen Abschlussrunde wurde dann noch einmal darum gebeten, dass Terminwünsche an Jürgen Conrad zu richten sind - und die Kontaktdaten ausgetauscht.

 

Wir bedanken uns bei Caroline Rehmer, als Verantwortliche für die JUH, für die gute Organisation der Veranstaltung und bei der JUH Regionalverband Altmark für die Kooperation in dieser Veranstaltung.

 

Susanne Conrad

Bernd mit Trine bei der Suche in HavelbergEnde November trafen sich GBMA Mitglieder zu einem gemeinsamen Training wieder in Havelberg. Eingeladen wurden dieses mal auch die Mantrailing-Hundeführer der JUH Rettungshundestaffel Stendal, welche in Kooperation mit dem GBMA ihre Hunde im Mantrailing ausbilden. Vor Trainingsbeginn wurde dann erst einmal besprochen, was jedes Team sich an diesem Tag als Trainingsschwerpunkt vorgestellt hatte. Danach wurden die Trails erst einmal theoretisch und vom Trainingsgebiet vorgeplant, bevor es um die praktische Umsetzung ging. Obwohl ein kalter Wind fegte, waren alle Trailleger geduldig. Für die erfahrenen Hunde standen Einsatzrelevante Szenarien und Motivationsarbeit auf dem Programm. Für unseren Junghund Kira von der JUH gab es Ausbildungstrails, mit denen denen die bisher erworbenen Fähigkeiten noch vertieft werden sollten. Zudem nutzten wir die Chance mit Fremdpersonen zu arbeiten und so das bisher erlernte bei bekannten Personen, bei Fremdpersonen zu testen.

Zwischendurch gab es eine gemütliche Aufwärmrunde im Bilderbuch Cafe, wo Erfahrungen und mögliche Probleme und Schwierigkeiten erörtert wurden. Insgesamt war es wieder einmal ein rundes harmonisches Training, was uns zeigte, dass wir als Hundeführer das Denken ausschalten müssen und den Hunden die Führung überlassen sollten. 

Im Dezember trafen sich unsere Thüringer Mitglieder, inzwischen ist dies schon eine Tradition, in Gera zu einem gemeinsamen Training. Treffpunkt war in diesem Jahr der Gerarer Bahnhof, wo die Ausbilderin Ariane Conrad-Milke für die Teams verschiedene einsatzrelevante Trails vorbereitete. Mit dabei waren auch Ariane ihre Mädels, so dass die Hunde mal Kinder/Jugendliche als Opfer hatten und auch dieses Trailleger-Bild geschult wurde. Denn oftmals haben Kinder eine ganz andere Präsenz für die Hunde, so das auch dieses trainiert werden muss. Insbesondere die ID am Ende kann hier ganz anders ausfallen, als wie dies bei normalen Erwachsenen ist.

Im Anschluss gab es ein gemütliches Zusammensein auf dem Gerarer Märchen Weihnachtsmarkt, wo man das Jahr noch einmal fröhlich ausklingen ließ und sich bereits auf die Trainings im nächsten Jahr freut.

In diesem Oktober waren uns GBMA Mantrailer schon sehr fleissig, denn am letzten Oktoberwochenende vor Halloween trafen sie sich erneut in Havelberg für ein Trainingswochenende. Leider kündigte sich das Wochenende sehr stürmisch an, wurde dann aber weit weniger stürmisch als wie erwartet. Dennoch herrschte eine frische Briese vor und eigentlich erwarteten dann alle Hundeführer, dass ihre Hunde mehr Raum benötigen würden zum Ausarbeiten der Trails benötigen würden. Doch es sollte anders kommen.

Dieses mal sollten wieder einmal unsere Ausbilderanwärter Sabine Mindt und Bernd Olschewski die Trainingsplanung übernehmen. Ihre Aufgabe war es, für jeden Hund ein Trainingstrail in der Innenstadt vorzubereiten und auf die Trainingsziele der Teams einzugehen. So wurden Splittings quer durch Havelberg gelegt, Trails die sich kreuzten und Backtracks eingearbeitet. Aber auch die Auffindesituationen für die Hunde wurden manchmal zu einer Herausforderung und forderten Hund und Hundeführer. Nach der ersten Trainingsrunde wurden dann die Trails für den Nachmittag vorbereitet, so dass diese während der Mittagspause im Bilderbuch Café altern konnten und die Hundeführer sich für die 2. Einheit stärken konnten. Da wir einen Trailleger im Café zurückließen, hier ein ganz lieber Dank an die Mitarbeiterinnen des Cafés, die sich um unsere Traillegerin, die draußen in der Kälte saß, sorgten und sie mit einer warmen Decke versorgten.

Interessant zu beobachten war, dass während aller Trainingseinheiten die Hunde nicht wirklich weiträumig arbeiteten, wie man es eigentlich bei starkem Wind erwartet. Alle Hunde blieben relativ nah am Trail und auch in Kreuzungen und offenen Flächen gingen sie kaum weit raus. Ingesamt zeigten alle Hunde eine konzentrierte und motivierte Arbeit durch die schöne Altstadt von Havelberg.

Am Sonntag war uns Petrus dann nicht mehr ganz so gnädig, neben Sturmböen erwarteten uns immer wieder Regenschauer. Dennoch sollten alle Hunde eine kleine Trainingseinheit diesmal heute in Sandau bekommen mit dem Schwerpunkt Differenzierung am Ende. Auch wenn sich bei dem einen oder anderen noch kleinere Schwächen zeigten, so konnten jedoch alle Hunde eine überzeugende Leistung zeigen und kamen bei der richtigen Person an.

Ein ganz großen Dank möchten wir hier an Frau Lindholz richten, da wir mit den Hunden im Gasthaus Mühlenholz übernachten konnten und auch sonst sehr herzlich umsorgt wurden.