Beitragsseiten
🐾Trainingstreffen in Lüneburger Heide und Potsdam
In diesem Jahr wurden rund um Himmelfahrt gleich zwei Trainingstreffen von unseren Mitgliedern organisiert. Aufgrund der räumlichen Entfernung fanden diese parallel in zwei Regionen statt: einmal in der Lüneburger Heide und einmal im Raum Potsdam.
Beginnen wir mit dem Trainingstreffen im Raum Potsdam, das von Himmelfahrt bis Sonntag stattfand. Durch die mehrtägige Planung sollte möglichst vielen Mitgliedern die Teilnahme an einzelnen oder mehreren Trainingstagen ermöglicht werden.
Da das Treffen kurzfristig organisiert wurde, hatten einige Mitglieder bereits andere Verpflichtungen. Dennoch sind wir mit der Resonanz und der Teilnehmerzahl sehr zufrieden, da sich die Arbeit in kleinen Gruppen erfahrungsgemäß besonders positiv auf die Ergebnisse auswirkt. Insgesamt kamen an den verschiedenen Tagen fünf Teams zusammen, darunter auch ein Gastteam, dass sich für die Ausbildung und das Training des GBMA interessierte. Leider konnte eines unserer Trainer-Teams aufgrund der Erkrankung seines Hundes nicht teilnehmen. Wir drücken Tyra fest die Daumen, dass die Untersuchungen in dieser Woche ein positives Ergebnis bringen und sie schnell wieder gesund wird. Dem Hundeführer wünschen wir viel Kraft für den gemeinsamen Weg, der vor den beiden liegt.
Der Trainingsschwerpunkt lag – abgestimmt auf den jeweiligen Ausbildungsstand der Hunde – auf Trails im urbanen Bereich. Für jedes Team wurden individuelle Schwerpunkte gesetzt, beispielsweise in den Bereichen Arbeitstempo, Umgang mit Geruchspools oder das Bewältigen von Türen und Gebäudeeingängen.
Alle Teams konnten wertvolle Impulse mitnehmen und in ihr zukünftiges Training integrieren. Zudem waren sich alle Beteiligten einig, dass ein solches Treffen in naher Zukunft – beispielsweise an einem Wochenende – wiederholt werden sollte. Besonders der persönliche Austausch wurde sehr geschätzt, denn gerade bei erfahrenen Teams sind es oft kleine Anpassungen, die eine spürbare Leistungssteigerung bewirken können.
Auch in der Lüneburger Heide kamen an Himmelfahrt vier Teams zusammen, arbeitsbedingt waren es am folgenden Freitag noch drei Teams mit vier Hunden. Auf dem Trainingsplan standen sowohl die Ausbildung von Junghunden als auch das gezielte Training von drei erfahrenen Hunden.
Gerade die Arbeit mit den Junghunden machte deutlich, wie entscheidend Motivation und ein solider Trainingsaufbau sind. Diese Erkenntnisse konnten die Teams direkt auch auf die Arbeit mit den älteren Hunden übertragen. Da alle Teilnehmenden bereits am Seminar in Stendal teilgenommen hatten, war es möglich, an die dort erarbeiteten Inhalte anzuknüpfen und den aktuellen Trainingsstand zu überprüfen. Besonders erfreulich: Bei allen Hunden zeigte sich eine klare Leistungssteigerung im Vergleich zu Stendal – ein Ergebnis, das uns als Trainer sehr begeistert hat. Die Junghunde konnten dabei den nächsten Entwicklungsschritt gehen und ließen bereits erkennen, dass sie das Prinzip des Spiels verstanden haben.
Ein besonderer Dank geht an Felix, der uns ohne eigenen Hund als Trailleger mit viel Kreativität und passenden Ideen für jedes Team unterstützt hat. Für uns Hundeführer bedeutete das so manche Herausforderung – ob bergab mit einem Bloodhound, gut gelaunt auf einem Einkaufswagen oder bestens getarnt im Wald: Felix sorgte stets für spannende und anspruchsvolle Abschlüsse der Trails.
Vielen Dank an alle Beteiligten – ob Hundeführer oder Begleitpersonen, die geduldig als Versteckpersonen am Ende der Trails gewartet haben. Wir freuen uns schon darauf, bald wieder gemeinsam zu trainieren.
